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Hörimplantate

In bestimmten Fällen, bei hochgradigen Hörverlusten oder aus medizinischen Gründen können auch hochentwickelte und leistungsstarke Hörgeräte nicht mehr ausreichen. Je nach Art und Ausprägung der Hörstörung kommen teilimplantierbare und vollimplantierbare Mittelohrimplantate, Cochlea-Implantate und knochenverankerte Hörgeräte zur Anwendung.

Erster Servicepartner für Hörimplantate

Das Team von Fischl Optometrie und Hörakustik freut sich seit Anfang Juni 2016, erste Anlaufstation für bereits versorgte Patienten oder Interessenten von Hörimplantaten in Neuötting und Waldkraiburg zu sein.

Nach dem Studium der Hörakustik war Felix Fischl im Universitätsklinikum Innsbruck für Auswahl, Anpassung und Versorgung von Hörimplantaten an Kindern und Erwachsenen tätig. So war es nur eine logische Folgerung, sein Wissen und Erfahrungen auch im Familienbetrieb anzuwenden.

Cochlea Implantat - Was ist das?

Ein Cochlea-Implantat besteht aus einem Implantat und dem Sprachprozessor. Das Implantat mit Elektrode und Empfangsspule wird operativ unter die Haut verpflanzt und in das Innenohr (lat. Cochlea) eingeführt. Der Sprachprozessor, der wie ein Hörgerät hinter dem Ohr getragen wird, nimmt das Signal auf, verarbeitet es und schickt es an das Implantat weiter. Die Stromversorgung des Implantats erfolgt durch die Kopfhaut hindurch mittels Induktion.
Das Hören mit CI kann zunächst sehr ungewohnt sein, und erfordert eine langfristige Hörtherapie, da die Verarbeitung des neuen Schallsignals neu erlernt werden muss. Zusammen mit umliegenden CI-Zentren berät und betreut Fischl Optometrie und Hörakustik Hörimplantatträger auf ihrem Weg zum Hören.
Cochlea-Implantate (CI) sind für gehörlose und stark schwerhörige Kinder und Erwachsene geeignet, deren Innenohr (Cochlea) nicht oder nicht mehr ausreichend funktioniert, bei denen aber der Hörnerv und die zentrale Hörverarbeitung intakt sind.
Statt wie bei einem Hörgerät, Klänge lauter zu machen, umgeht man den geschädigten Teil des Ohres und sendet das Geräusch direkt an den Hörnerv.
Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin in einer unserer Filialen.

Mittelohrimplantate

Mittelohrimplantate sind eine Alternative für herkömmliche Hörgeräte zur Versorgung von Innenohrstörungen oder Schallleitungs- und kombiniertem Hörverlust. Sie sind geeignet für Schwerhörige, die aus unterschiedlichen Gründen mit konventionellen Hörgeräten nicht bzw. nicht zufriedenstellend versorgbar sind (z.B. chronische Gehörgangsentzündung)

Knochenverankerte Hörgeräten

Knochenverankerte Hörgeräte (z.B. BAHA) werden bei nicht operablen Schallleitungshörverlusten, bei Patienten mit Missbildungen des Außen- oder Mittelohres sowie als eine Option bei einseitiger Taubheit verwendet. So können beispielsweise Geräusche von der ertaubten Seite auf die hörende Gegenseite übertragen werden.